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Taupo

  • Autorenbild: Andrea Oldani
    Andrea Oldani
  • 18. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Nach einigen Tagen an der Küste zog es uns nach Taupo. Die Region rund um den Tongariro Nationalpark und den Lake Taupo gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Nordinsel.



Fünf Stunden und 400 Kilometer Autofahrt erwarteten uns an diesem Morgen. Wir wollten ins Landesinnere nach Taupo, denn in dieser Region des Tongariro Nationalparks gibt es einige Aktivitäten und viele schöne Plätzchen. Leider erfuhren wir kurz vor der Abfahrt in den News, dass seit wenigen Tagen ein grosser Waldbrand im Tongariro Nationalpark (UNESCO-Weltkulturerbe) wütete und bereits über 2'800 Hektaren Wald abgebrannt waren. Dieser Nationalpark ist übrigens der älteste des Landes und befindet sich nach wie vor im Besitz der Maoris.


Unser Programm stand somit auf der Kippe. Dennoch machten wir uns auf den Weg und fuhren die vielen Kilometer nordwärts, zuerst entlang der Westküste, bis wir schliesslich ins Landesinnere abbogen und an schönen Wäldern sowie den weiten Mondlandschaften des Tongariro Nationalparks vorbeifuhren. Die beiden Vulkane Mt. Ruapehu und Mt. Tongariro hingen in den Rauchwolken des Feuers, sodass die Sicht in die Ferne relativ schlecht war. Wir können uns nur vorstellen, wie diese Fahrt bei schönem Wetter und ohne die tragischen Waldbrände gewesen wäre.


Taupo ist eine schöne, kleine Ortschaft am Lake Taupo, die sowohl viele körperliche Aktivitäten bietet als auch gemütliche Dinge: Einkaufen, Essen oder einfach in die warmen Quellen des Sees sitzen.



Der Tongariro Nationalpark blieb während unseres Aufenthalts weiterhin geschlossen, sodass die grosse Wanderung vorerst ins Wasser fiel. Dennoch hatten wir zwei, drei andere coole Aktivitäten auf dem Schirm. Ausserdem trafen wir Federica, meine damalige Nachbarin aus meiner Kindheit, und ihr bester Freund beim Inder. Sie war zufälligerweise ebenfalls an diesem Abend in Taupo.


Wir besuchten das legendäre Filmset von „The Hobbit“ in Hobbiton, rund eine Stunde nördlich von Taupo. Die geführte Tour durch die kleinen Hobbitlöcher und die schöne Landschaft und Gärten waren eindrücklich und spannend - selbst wenn wir die Trilogie noch nicht gesehen haben. Sie steht jetzt auf unserer Watchlist. Als krönender Abschluss der Tour gab es den Hobbit-Trank im Gasthaus „Zum Grünen Drachen“. Für uns war es schön zu sehen, wie die Tourguides diese Welt komplett leben und selbst nach der 3'428. Tour noch immer begeistert davon erzählen.



Am letzten Tag machten wir einen Ausflug nach Napier, einer Küstenstadt im Osten. Die Stadt, die nach einem Erdbeben im Jahr 1931 wieder aufgebaut wurde, ist für ihre Sehenswürdigkeiten im Art-déco-Stil bekannt. Leider war das Wetter bei unserer Ankunft eher mittelmässig, sodass wir durch die herzigen Boutiquen und Läden schlenderten. Trotz der Regenwolken beschlossen wir am späteren Nachmittag, in Richtung Te Mata Peak zu fahren und parkierten etwas weiter unten beim „Te Mata Park Main Gates Car Park“. Mit Regenjacke zogen wir los und wählten den Rongokako Blue Track, der 5.5 km lang ist und rund zwei Stunden dauert. Nach einer Viertelstunde zeigte sich überraschenderweise die Sonne, die uns während des ganzen Tracks begleitete und die Regenwolken verjagte, juhui. Zur Abenddämmerung erreichten wir den Gipfel des "Te Mata Peaks" und genossen die unheimlich schöne Stimmung und Weite. Dieser Track bietet in so kurzer Zeit so viel; selbst der Rückweg faszinierte uns mit seiner Natur. Hungrig kehrten wir in Havelock North noch bei einem Inder ein, bevor wir die zwei Stunden Heimfahrt antraten. Das war ein richtig toller Ausflug.



Weiter geht die Reise am nächsten Tag nach Rotorua.


Taupo, 10. - 15.11.2025



 
 
 

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photo & video credits: Amela by in-frames.com

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