Broome - Port Hedland
- Andrea Oldani
- 10. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Wir sind ready, das Abenteuer kann losgehen. Am Samstag, 6. September holten wir unser neues Zuhause für die nächsten 22 Tage ab und fuhren los in die Weite des Outbacks von Australiens - von Broome rund 600 Kilometer südlich in Richtung Port Hedland.
Am Freitag, 5. September 2025 flogen wir von Perth in den Nordwesten nach Broome. Nach 2.5 Std. landeten wir mit Virgin Australia am sehr kleinen "Broome International Airport". Ausserhalb des Flughafens hatte es nicht wirklich viel, ausser irgendwelche bereits reservierten Taxis und/oder Shuttles anderer Passagiere. Amela's Geduldsfaden war in diesem Moment eher kurzangebunden, so dass sie entschied, mit unserem schweren Gepäck lieber bei 30 Grad rund 25 Minuten durch die Strassen von Broome zu laufen. 😅

Das „The Continental Hotel“ empfing uns bei der Ankunft umso herzlicher und gab uns auch hier (ungefragt) ein Zimmer-Upgrade. Wir schlenderten am Abend noch etwas durch die eher ausgestorbenen Strassen in Richtung Meer, wo viele Aboriginals ihr Abendmahl mit viel Alkohol genossen und streckten unsere Gesichter in die Abendsonne, bevor wir im Restaurant „Johnny Sausage“ (ja, ein Italiener 😄) geräucherten Scamorza und Spaghetti assen.
Am nächsten Morgen holten wir den Toyota Landcruiser (Amelas langersehnter Traum 😍) ab und füllten als Erstes mit dem Grosseinkauf bei Woolworths unseren Kühlschrank. Danach fuhren wir einfach drauflos, bis wir vier Stunden und rund 400 Kilometer später in Eighty Mile Beach einen Stellplatz fanden und die erste Nacht auf dem Campingplatz verbrachten. Hier sichteten wir bei der Hinfahrt über die roten Strassen sogar unser erstes Känguru, juhu. Noch kurz Ordnung im Auto machen, Dachzelt aufklappen, dem Meeresrauschen zuhören und ab ins Bett.

12h später wachten wir bei Sonnenschein wieder auf.. Es scheint, als mussten wir einen grossen Schlafmangel aufholen. 😂
Im gleichen Stil wie am Tag zuvor fuhren wir durch das trockene, nicht sooo abwechslungsreiche Outback, begleitet von Podcasts und Hörbüchern, rund 250 Kilometer nach Port Hedland. Noch ein kurzer Zwischenhalt im Naturreservat Cape Keraudren (richtig, richtig schön!), wo wir uns ein Picknick gönnten.
In Port Hedland machten wir schlussendlich Halt für unsere zweite Nacht auf dem Campingplatz zwischen australischen Pensionären und ihren riesigen Vans. Zu Fuss gingen wir runter an den Strand, wo wir bei Vollmondaufgang und Ebbe unser nächstes Workout machten. Dabei mussten wir berücksichtigen, dass um uns herum viele Qualen am Boden lagen und wohl auf die nächste Welle warteten.. Und alle, die mich (Andrea) kennen, wissen: Das war eine kleine bzw. grosse Überwindung. Ich mag nämlich keinen nassen Sand in jeder Ritze und Ort zu haben und wurde mit Burpees und Liegestützen leider nicht verschont… 🥲 Eine schöne Kulisse war es allemal und somit hat es sich selbst für mich gelohnt. 😉
Da es hier bereits um ca. 18:30 Uhr dunkel wird und wir die kühlen Frühlingsabende nicht wirklich draussen verbringen können, legen wir uns früh in die Horizontale und lesen noch etwas, bevor wir anschliessend einschlafen.

Am nächsten Tag ging es nach einem frischen Porridge weiter ins Landesinnere in Richtung Karijini-Nationalpark. Hierzu folgt ein neuer Blogbeitrag.
Broome nach Port Hedland, 06.09 - 08.09.2025
Hier viele weitere Eindrücke von diesem Trip:



















































Ich füehl de Amela ihri Geduld. 🫶🏻